In unseren "Hörstationen", die auch per QR-Code am Holstenareal abrufbar sind, berichten ehemalige Braumeister oder Nachbarinnen von ihren Erlebnissen in der Holsten-Brauerei und ihrer Umgebung. Als wachsendes Nachbarschaftsarchiv dokumentieren die Aufnahmen Vergangenheit und Gegenwart des ehemaligen Industrieareals in Altona-Nord, auf dem in kommenden Jahren ein Wohnquartier für 5.000 Menschen entstehen soll. Aufgenommen und geschnitten wurden die Hörstationen von dem langjährigen Radiojournalisten Axel Schröder.
Wieviele Flaschen wurden in der Holstenbrauerei jeden Tag abgefüllt? Und was war der sogenannte "Haustrunk"? Der Braumeister Bernd Schlatermund hat schon in den 1960er Jahren in der Altonaer Brauerei gearbeitet und erklärt uns, warum Bier nicht schlecht riechen kann.
Wie kam früher das Bier aus der Brauerei in die Kneipen? Wie war es für die Kinder in der Nachbarschaft, neben einem wachsenden Industriebetrieb großzuwerden? Ulla Stamerjohann wohnte in den 1950er Jahren mit ihrer Familie in der Eggerstedtstraße und berichtet von beeindruckenden Pferden, riesigen Schornsteinen und Bahngleisen, auf denen man als Kind eigentlich nicht balancieren durfte.
Kann Bier ein Stück Heimat sein? Wie heißt das Schlusswort in einer Brauerei? Lotto King Karl, ehemaliger "Marken-Botschafter" der Holstenbrauerei und musikalischer Act bei mehreren von Brauerei-Festen, erzählt, was ihn bis heute mit der Holsten verbindet und was er sich für die letzten Altbauten auf dem Gelände wünscht.